Portraits von sich Ausbildenden am Rudolf Steiner Institut
„Warum bildest du dich am Rudolf Steiner Institut aus ?“
Diese Frage haben wir einer Vielzahl von sich Ausbildenden gestellt und unser Werk- und Kunstlehrer Bernhard Rüffert hat sie dabei fotografisch portraitiert.
Wie sie vom Rudolf Steiner Institut erfahren haben und wie sie aus ganz unterschiedlichen Beweggründen und aus allen Ecken der Erde zu uns fanden, das erzählen sie in den Kurzportraits auf dieser Seite.
Wir beginnen hier mit denen, die den weitesten Weg zu uns hatten :
Emmacutate Ochiang
21 Jahre alt, geboren in Nairobi, Kenia
Sie befindet sich im Anerkennungspraktikum, dem dritten Ausbildungsjahr ihrer Erzieherinnenausbildung am Rudolf Steiner Institut Kassel
Im Rahmen meines freiwilligen sozialen Jahres habe ich ein Jahr im Heim für "Seelenpflege-bedürftige Kinder in Lauterbad gearbeitet.
Der Umgang mit den Kindern nach der Waldorfpädagogik hat mir gefallen und mich dazu inspiriert, in Zukunft weiterhin mit seelenpflege-bedürftigen Kindern in meiner Heimat zu arbeiten. Daher entschied ich mich für diese Ausbildung ...
Eine Welt leben - das Rudolf Steiner Institut auf dem Weg zu einem internationalen, multikulturellen Ausbildungsort
Die nachfolgenden SeminaristInnen sind alle im dritten Jahr der ErzieherInnenausbildung und bewähren sich im Anerkennungsjahr in der Praxis. Allen gemeinsam ist, dass sie aus anderen Ländern und Kulturen kommen.
Ita Palupi (Indonesien)
Eines Tages kam meine Freundin zu mir zu Besuch. Dann habe ich geäußert, dass ich die Anthroposophie kennenlernen möchte. Sofort hat sie gesagt: "Fahr einfach nach Kassel, zum Rudolf Steiner Institut und es ist staatlich anerkannt!
Also seither bin ich hier...
Raoni Hipolito Da Silva (Brasilien)
Die Stimme vom Schicksaal hat mich gerufen und ich habe geantwortet.
Ich komme lol lol...
Marina Waldas (Russland)
In erster Linie wollte ich gerne in Deutschland leben, weil einige meiner Vorfahren Deutsch sind. Ich hatte großes Interesse ihre Heimat kennenzulernen. Nach einiger Zeit hier in Deutschland entstand der Wunsch, die Erzieher-Ausbildung zu machen. Ich hörte vom Rudolf Steiner Institut in Kassel und war sehr begeistert und beeindruckt, da die Pädagogik mir noch unbekannt war.
Tamilla Odinaeva (Usbekistan)
Von der Waldorfpädagogik habe ich zuerst in Deutschland erfahren. Es war ein Zufall, dass ich durch die Empfehlung von einem Freund in den Heidelberger Waldorfkindergarten gekommen bin, wo ich mein Praktikum durchgeführt habe. Die Waldorfpädagogik hat sofort meine Interesse geweckt, so dass ich mich für die Ausbildung am RSI entschieden habe: Diese Entscheidung, nach Kassel zu kommen, bereue ich nicht.

